Funktionen & Optionen verständlich erklärt
Die IOSpot Systeme bieten eine Vielzahl an Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten, die individuell auf Ihre Anforderungen abgestimmt werden können. Dabei begegnen Ihnen auf unserer Website unterschiedliche Fachbegriffe, Technologien und Systembausteine. Damit Sie jederzeit den Überblick behalten, finden Sie hier eine kompakte und verständliche Erklärung der wichtigsten Begriffe.
Die wichtigsten Begriffe einfach erklärt
Damit Sie die Möglichkeiten von IOSpot optimal nutzen können, ist ein grundlegendes Verständnis der Systemfunktionen entscheidend. Hier finden Sie verständliche Erläuterungen zu allen relevanten Begriffen – von technischen Komponenten bis hin zu logischen Funktionen innerhalb des Systems.
Dynamische Risiken
Als dynamische Risiken werden alle „beweglichen“ Verkehrsteilnehmer bezeichnet, die mit einem Fahrzeug-Modul oder Stationärmodul interagieren. Z.B. andere Fahrzeuge oder Personen mit Personenmodul (Tag)
FastPass
Wird ein Fahrzeug mittels stationärem Spot-Modul z.B. ab 5 Metern vor dem Spot-Modul in seiner Geschwindigkeit reduziert, wird bei herkömmlichen Systemen die Geschwindigkeit für ca. 10 Meter (5 Meter vor, und 5 Meter hinter dem Modul), plus einem Sicherheitsaufschlag von ca. 2-4 Metern gedrosselt. Ist unsere FastPass Funktion aktiviert, darf das Fahrzeug bereits kurz hinter dem Spot, also nach 5-6 Metern wieder die Geschwindigkeit erhöhen. Diese Funktion steigert selbstredend die Effizienz der Fahrzeuge, ist aber nicht in jedem Scenario empfehlenswert. Z.B. an Halleneinfahrten kann das Fahrzeug bei schlechter Konfiguration oder Position des Spot-Moduls, bereits wieder Beschleunigen, bevor der Fahrer einen ausreichenden Überblick über die Situation im Inneren der Halle erlangen kann.
Gate / Virtuelles Gate
Mittels zwei Gate-Modulen wird ein „Virtuelles Tor“ für die Fahrzeuge erzeugt, wodurch eine dauerhafte Geschwindigkeitsreduzierung bei den Fahrzeugen aktiviert, oder deaktiviert werden kann. Oft wird die Funktion zur sicheren Aktivierung von zwei Geschwindigkeiten genutzt. Z. B. im Freien 12 km/H und innerhalb von Hallen von 5km/H. Im Gegensatz zu Deckensensoren die häufig ungewollte Bremsungen erzeugen, (z.B. unter Vordächern im Freien, Rohrbrücken, Bäumen) oder gar innerhalb von Hallen wieder beschleunigen können, (unterschiedliche Dachhöhe, Klarglas Oberlichter usw.) schalten Gate-Module exakt dort, wo es gewünscht ist.
MultiGate
Unsere neue MultiGate Technologie ermöglicht die zuverlässige und wirtschaftliche Möglichkeit, unterschiedliche Hallen oder Bereiche mit dem gleichen Einfahrts-Tor, individuell zu reduzieren. Hierbei wird je nach Fahrtrichtung hinter dem Eingangstor entschieden, ob zum Beispiel Reduzierung A bei Geradeausfahren, oder Reduzierung B gewählt wird, wenn das Fahrzeug direkt nach dem Tor rechts abbiegt.
RFID
| RFID bezeichnet Ein Verfahren, um Objekte mittels kontaktloser Funktechnik im Nahbereich zu identifizieren. Für die Assistenzsysteme, wie sie in der Intralogistik erfolgreich eingesetzt werden, hat sich diese Technik aufgrund instabiler Reichweiten und dadurch schlechter Zuverlässigkeit nicht durchgesetzt. |
SafeZones
| Mit SafeZones werden Bereiche (Zones) bezeichnet,in denen sich Mitarbeiter mit einem Personenmodul (Tag) aufhalten, jedoch durch physikalische Schutzeinrichtungen (Geländer/Barrieren, oder Bürobauten nah an der Fahrbahn) vor einer Kollision mit den Fahrzeugen geschützt sind. Würde nun zwischen Fahrzeug und Mitarbeiter die direkte Distanz nur wenige Meter betragen, müsste das Fahrzeug eigentlich seine Geschwindigkeit reduzieren. Da der Mitarbeiter hier jedoch geschützt ist, werden diese Bereiche mittels SafeZone-Modulen als Sicher definiert, wodurch die dort befindlichen Personenmodule, vom Fahrzeug ignoriert werden. Das Aktivieren und Deaktivieren der Personenmodule erfolgt hierbei automatisch, und bei unseren Systemen innerhalb von Sekundenbruchteilen. Somit sind die Module auch direkt nach dem Verlassen einer SafeZone wieder für Fahrzeuge sichtbar, und nicht erst nach 5 Metern wie bei anderen Anbietern. |
Schutzzone
| Als Schutzzone bezeichnen wir den oder die inneren von zwei bis drei definierten Bereichen, um Fahrzeuge, oder schützenswerte Infrastruktur herum in denen eine Schutzfunktion gewünscht ist. Diese Schutzfunktion ist bei Fahrzeugen meist, neben der optischen und oder akustischen Warnung des Fahrers, ab unterschreiten der außen liegenden Warnzone, eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung des Fahrzeugs. Bei geschützter Infrastruktur (Fußgängerüberwege, sensible oder teure Maschinen usw.) können zusätzlich weitere Schaltaufgaben aktiviert werden. Häufig werden Tore automatisch geöffnet, Warn-Symbole auf den Boden projiziert, oder Rundumleuchten, Ampeln oder Warnsummer ausgelöst. |
SingleDetect
| SingleDetect betrifft das Zusammenspiel von Spot-Modul und Fahrzeug, wobei die Geschwindigkeit von jedem einzelnen Fahrzeug (oder mehreren), welche in die eingestellte SpotZone einfahren, automatisch reduziert wird. Im Gegensatz dazu wird mittels unserer TwinDetect Funktion die Geschwindigkeitsreduzierung erst dann aktiv, wenn sich mindestens zwei Fahrzeuge gleichzeitig in der jeweiligen SpotZone aufhalten. Die TwinDetect Funktion ist besonders effektiv, wenn unübersichtliche Verkehrsbereiche abgesichert, oder Quer- bzw. Gegenverkehr die Gefährdung erzeugen, erkannt werden sollen. 1 Fahrzeug kann den Bereich ungehindert passieren, sind mehrere Fahrzeuge im Bereich wird dieser mit einer sicheren Geschwindigkeit durchfahren. |
SpotZone
| Die SpotZone ist der definierbare Bereich um das Spot-Modul, in welchem Fahrzeuge Reduziert werden und oder stationäre Schaltaufgaben ausgeführt werden sollen. |
stationäre Sicherheitsbereiche
| Stationäre Sicherheitsbereiche sind durch unsere Funktechnik definierte Bereiche, in denen Fahrzeuge auf die Bereiche, oder die Stationärmodule (Spot/Gate) auf die Fahrzeuge reagieren. |
Stationärmodul
| In die Gruppe der Stationär-Module fallen alle an ihrer Infrastruktur montierten, also nicht mobile Systeme. Dies sind z.B. unser Spot, Gate, TraffIQ oder TagCheck. |
Tag / Personenmodul
| Das oft als „Tag“ bezeichnete Personenmodul, ist unsere kleine GoTag Funkeinheit. Sie ist die Grundvoraussetzung für die sicherste Möglichkeit, Personenschutz in der Intralogistik, aber auch dem Baugewerbe umzusetzen. Im Gegensatz zu modernen Kamerasystemen die zwar zuverlässig arbeiten, jedoch an Regalen, Wänden oder größeren Ladungsträgern scheitern, weil sie nicht „hindurch“ sehen können, machen unsere UWB Assistenzsysteme genau das. Wir Erkennen Personen hinter Regalen, BigBags, Türen oder Wänden, und können so rechtzeitig die Geschwindigkeit reduzieren, bevor diese unmittelbar vor dem Fahrzeug, die Fahrbahn betreten. |
TagCheck
Der neue IOSpot TagCheck ist ein hilfreiches Prüf- und Informationssystem für unsere GoTags, und wird von Mitarbeitern in Lager, Produktion oder Logistik sehr geschätzt. Der TagCheck ist ein kompaktes System mit gut erkennbarem LCD-Display und speziellem Funkmodul, welches den jeweiligen Ladezustand des Tags kontaktlos ausliest und auf dem Display anzeigt. Nähert sich ein Mitarbeiter mit GoTag dem TagCheck-Modul auf ca. 1,5m (einstellbar), ertönt je nach Ladezustand des GoTag ein positiver Bestätigungston (sicherer Betrieb für >8 Stunden) oder ein Warnton (Restbetriebsdauer <8 Stunden) und der aktuelle Akkustand wird auf dem Display angezeigt.
TwinDetect
| Durch unsere TwinDetect Funktion wird die Geschwindigkeitsreduzierung von einem Spot-Modul erst dann aktiv, wenn sich mindestens zwei Fahrzeuge gleichzeitig in der jeweiligen SpotZone aufhalten. Die TwinDetect Funktion ist besonders effektiv, wenn unübersichtliche Verkehrsbereiche abgesichert, oder Quer- bzw. Gegenverkehr die Gefährdung erzeugen, erkannt werden sollen. 1 Fahrzeug kann den Bereich ungehindert passieren, sind mehrere Fahrzeuge im Bereich wird dieser mit einer sicheren Geschwindigkeit durchfahren. |
UWB-Funk
| UWB (Ultrabreitband) Funk, ist ein hochpräziser Funkstandard der für industrielle Umgebungen freigegeben ist und in einem Frequenzbereich zwischen 3,1 und 10,6 GHz liegt. Mittels UWB ist es möglich, „zentimetergenaue“ Entfernungsbestimmungen durchzuführen. Durch Einsatz unseres selbst entwickelten Funkchips, den kein anderer Hersteller derzeit in seinen Assistenzsystemen einsetz sind wir nicht nur in der Lage, die präzisesten Positionsortungen in Echtzeit auszuführen. Bei unseren Systemen werden viele zusätzliche Daten übertragen und ausgewertet, wodurch wir in der Lage sind, einige Funktionen anzubieten, die es nirgendwo anders gibt. (Security-Modul, SmartRemote, AGV-IQ, GoKey usw.) |
Warnzone
| Die Warnzone liegt außerhalb einer definierten Schutzzone um Fahrzeuge oder Infrastrukturmodule. Wird der eingestellte (Warnzonen) Abstand zwischen Fahrzeug und z.B. Spot Modul unterschritten, wird der Fahrer optisch und oder akustisch darüber informiert, um seine Aufmerksamkeit in dem Bereich auf seinen Verkehrsweg zu fokussieren. |
Zoning
| Zoning ist der Überbegriff für die Möglichkeit, Fahrzeuge in bestimmten Bereichen (Zonen) zu erkennen, und je nach Wusch verschiedenen Schalt- und Logikfunktionen zu aktivieren. Reine Zoningsysteme sind meistens recht preiswert, und der erste Schritt vieler Kunden zu höheren sinnvollen Sicherheitslevel. Im Gegensatz zu manchen Marktbegleitern, wollen wir unseren Kunden faire und wirtschaftliche Lösungen bieten. Daher sind unsere Produkte modular aufgebaut, und können bei späterem Wunsch nach einem höheren Sicherheits-Level erweitert werden. Egal mit welchem unserer Systeme sie starten, wenn Sie weitere Funktionalität benötigen, wird diese ergänzt. Alle unsere Komponenten arbeiten mit einem IOBus System, un bauen logisch aufeinander auf. Wir wollen unseren Kunden nicht zumuten, ein System das vor 2 Jahren angeschafft wurde zu entsorgen, um ein „besseres“ aufzubauen. Das ist weder für das Kundenbudget gut, noch besonders nachhaltig. Daher haben wir uns entschieden eine „System-Familie“ zu erschaffen die sich ergänzt, und nicht überflüssig macht. |
